Samstag, 26. August 2017

[Rezension] Bigtime 1 - Karma Girl

Hallo  meine Lieben :) Endlich kommt wieder ein Post von mir :D Heute ist es eine Rezension zum ersten Band der "Bigtime"-Reihe von Jennifer Estep, ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Durchlesen :)






Verlag: Piper
Übersetzer/In: Vanessa Lamatsch
Seitenanzahl: 400 Seiten
ISBN: 978-3-492280372
Preis: 12,99€
Originaltitel: Karma Girl
Altersempfehlung: ab 12 Jahren 


Carmen erwischt am Tag ihrer Hochzeit ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett, als wäre das schon nicht genug, stellt sich auch noch heraus, dass ihr Herzensmann der Superheld der Stadt ist und ihre beste Freundin die ortsansässige Erzschurkin. Sie lässt beide in der Zeitung auffliegen, indem sie sie demaskiert, aus Rache. Von nun an macht sie es sich zur Aufgabe, jeden Helden der Stadt zu demaskieren. Als sie ein Mitglied der Fearless Five auffliegen lässt und dieser daraufhin Selbstmord begeht, hört sie auf, nach Helden zu suchen. Bis sie von den mächtigsten Schurken entführt und erpresst wird, den Anführer der Fearless Five, Striker, zu demaskieren. Das Suchen beginnt von Neuem....
Ich war schon gespannt darauf, die neue Reihe von einer meiner liebsten Autoren zu lesen, da Jennifer Estep immer sehr spannende und humorvolle Bücher schreibt wie "Black Blade" (Rezension Band 1) oder "Elemental Assassin" (Rezension Band 1). 
Auch wenn die Meinungen nicht so toll waren, die ich von dem Buch gehört habe, wollte ich mir meine Meinung selber bilden, also legen wir mal los.

Die Geschichte fängt schon ziemlich mies an, denn unsere Protagonistin erwischt - im Brautkleid, 30 Minuten vor der Trauung - ihren Verlobten Matt mit ihrer besten Freundin auf ihm. Zu allem Überfluss sind die beiden jeweils Superheld und Erzschurkin, was die Sache für Carmen noch schlimmer macht. Da sie Journalistin ist, lässt sie aus Rache deren Deckung auffliegen und demaskiert beide in der Zeitung, dass es  auch jeder weiß. Nun beginnt der richtige Spaß.

Carmen als Protagonistin fand ich eigentlich ganz cool, wenn auch etwas naiv und dümmlich. Im Laufe des Buches soll sie gezwungenermaßen den Anführer der Fearless Five , Striker, demaskieren, obwohl sie dem abgeschworen hat, als einer der Mitglieder eben dieser Gruppe Selbstmord begangen hat. Ab da geht alles sehr schnell. Carmen macht Recherchen und versucht herauszufinden, wer die Fearless Five sind. Dabei geht sie so weit, dass sie einen Auftrag von ihnen ausspioniert und dabei Striker auf sich aufmerksam macht. Carmen ist eine entschlossene junge Frau, die zwar weiß, was sie will, dennoch war sie nicht wirklich facettenreich, da sie eben nicht viel gemacht hat, außer recherchieren und sich dabei auch besonders schlau gefühlt hat, was ich irgendwie lächerlich fand.

Wie gesagt, es ging alles sehr schnell in dem Buch. Striker lauert Carmen auf, will wissen, was sie will und im Laufe der Geschichte begleitet er sie sogar nach Hause. Die Beziehung der beiden geht (zu!!) schnell voran und entwickelt sich zu etwas, was einfach nicht realistisch war. Ich fand die Beziehung "peinlich".

Insgesamt finde ich das ganze Buch nicht realistisch und eher oberflächlich. Auf mich wirkt die Grundidee eigentlich gut, allerdings unfertig, so als hätte die Autorin ganz schnell versucht, was Neues aus dem Ärmel zu ziehen. Das hat aber für mich nicht funktioniert, denn wie gesagt, auf mich wirkt das Ganze noch nicht ausgearbeitet, obwohl ich die erste Hälfte des Buches sogar noch mochte, aber die zweite war einfach mittelmäßig bis fast schon schlecht.

Die anderen Charaktere (Erzschurken, FF) waren in Ordnung, Striker ist kalt und distanziert, Fiera temperamentvoll, was perfekt zu ihrem Namen und ihren Kräften passt.
Die Schurken waren "Böse", allerdings wirkte das gesamte Szenario, vor allem am Ende, wie aus einem schlechten Film, es war einfach lächerlich. 
Zudem war es schon recht früh vorhersehbar, welcher Superheld welche reale Person in Carmens Umfeld ist, dadurch, dass ich sicher wusste, wer Hermit und Fiera und mir denken konnte, wer Striker war, wurde mir hier die Spannung genommen, die war zugegeben da war, aber meiner Meinung nach nicht gehalten wurde.

Das einzige, was ich mal wieder super fand, war der Schreibstil von Jennifer Estep. Flüssig, einfach und trotz komischer Geschichte so weit einladend, dass man weiterliest. Auch die Demaskierung des Anführers der Schurken war überraschend denn ich hatte bis dato selbst keine Ahnung, wer denn die Bösen anführt. Der Showdown war ok, wenn auch lahm. Ich hätte mir mehr erhofft.
Insgesamt war "Bigtime 1 - Karma Girl" eine Enttäuschung. Das Buch erscheint mir unfertig, unlogisch und auch vorhersehbar. Auch die Charaktere waren eher mittelmäßig. Nur die Enthüllung der Schurken sowie der Schreibstil waren gelungen, weswegen ich noch 3 von 5 Sterne vergebe. Band 2 "Bigtime 2 - Hot Mama" werde ich nicht lesen.
So, das war es schon, leider eine negative Rezension, aber das muss auch sein! Ich wünsche euch noch einen schönen Tag oder Abend! :)♥

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